Mietspiegel 2019: Anpassungen im neuen Mietrecht

In der ersten Jahreshälfte 2019 soll es laut Bundesregierung endlich soweit sein, dass Vorschläge zur Stärkung von Mietspiegeln vorliegen.

Die Bundesregierung antwortet damit auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion am 8. November 2018 und kündigt an, dass Vorschläge zur Änderung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete demnächst vorliegen werden.

Wird bald der Betrachtungszeitraum von vier auf sechs Jahre verlängert?

Die Preisentwicklung stellt eine wichtige Komponente zur Entwicklung des Mietspiegels dar. Die Ausweitung des Betrachtungszeitraums werde laut Bundesregierung dazu führen, dass mehr Mietverhältnisse in die Berechnung mit einbezogen werden können.

Konkreter Einfluss auf Markt und Angebot noch unklar

In Gemeinden mit stark steigenden Mieten wird eine Dämpfung der ortsüblichen Vergleichsmiete erwartet, allerdings ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, welchen Einfluss der angepasste Betrachtungszeitraum konkret auf Markt und Angebot haben wird.

Klicken Sie hier für die Stellungnahme der Bundesregierung vom 08.11.2018

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4 Kommentare zu “Mietspiegel 2019: Anpassungen im neuen Mietrecht

  1. Ich bin seit über 35 Jahren Vermieter in Recklinghausen und Umgebung. Meine letzten Mieterhöhungen liegen über 15 Jahre zurück, weil die Mietenspiegel es in den Gemeinden in welchen ich vermiete dies nicht ermöglichen. Eine Verlängerung des Betrachtungszeitraums würde derzeit unweigerlich für eine noch langsamere Steigerung der Vergleichsmieten in den Mietenspiegeln sorgen. Meine Unterhaltungskosten steigen dagegen immens. Warum lässt sich eine Regierung vor einen Karren spannen den sie nicht zu ziehen hat.
    Nur weil die Preise einer bestimmten Automarke steigen und ich mir dieses Auto deshalb nicht mehr leisten kann, rufe ich ja auch nicht nach einer Preisbremse für Autos. Ich kaufe mir dann ebend das Auto welches ich mir leisten kann . . .

  2. Die Regierung verliert mit derartigen Taschenspielertricks immer mehr Vertrauen. Warum gibt es zum Beispiel keine Preisbremsen für die Nebenkosten ( Kaltmiete ) ???
    Warum immer mehr und kostspieligere Auflagen bei Wärmedämmung / Feuerstätten und Schornsteinfeger ???
    Warum wird die Grunderwerbssteuer von 3,5 auf 5-6% erhöht und auch die Grundstückssteuer bleibt nicht konstant ??? Der vermeintliche Wohnraum ist nicht überall unerschwinglich in Deutschland. In Stralsund/ Grünhufe wurden noch in 2017 ganze Neubaublocks mit tollen 4-5 Raumwohnungen mit finanzieller Hilfe der Bundesregierung zurück gebaut. Es muss doch nicht Jeder in der Maximilianstraße in München wohnen ????

  3. Der Vergleich hinkt.
    Autos gibt es wie Sand am mehr, wenn ich keines habe, beeinträchtigt mich das nicht.
    Keine oder keine bezahlbare Wohnungen aber wohl.

  4. Guten Abend. Bin 2018 selbst in eine Mietwohnung gezogen, welche bei Besichtigung den Urzustand DDR hatte, allerdings schon mit neuen Fenster und Heizung. Diese Wohnung wurde nun vorgerichtet, was jetzt den ganz normalen Standard entspricht. Allerdings zahlt man jetzt 7,41^€ Kaltmiete (incl. NK+BK) zuzüglich 1,06 HK-VZ. Eine Vergleichsmiete wird nicht genannt, da eine Umstellung auf Normalstandard immer erst nach Auszug des Vormieters erfolgt. Was könnte ich tun?

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