Mietpreisbremse: Keine Änderung mehr in dieser Legislaturperiode

Hitzig ging es am 9.3.2017 im Bundestag zu. Mit insgesamt fünf Gesetzesanträgen unternahm die Opposition einen letzten Versuch, viele Regelungen im Mietrecht noch in dieser Legislaturperiode anzugehen und für Mieter spürbar zu verändern. Einig war (und ist) man sich dabei vor allem in einem Punkt: Die Mietpreisbremse muss nachgeschärft werden, damit sie funktionieren kann.

Der Bundestag lehnte die Anträge jedoch ab, wohl unter dem Kalkül der Regierungsparteien, dieses wichtige Thema so kurz vor dem anstehenden Wahlkampf nicht durch einige Oppositionsanträge erledigt zu sehen. Bekommen wir also einen „Mietrechts-Wahlkampf“? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Nutzungsentschädigung kann höher sein als ursprüngliche Miete

Weigert sich ein Mieter nach einer Kündigung auszuziehen, so kann der Vermieter für die verspätete Rückgabe des Objekts eine Nutzungsentschädigung verlangen.

Nach § 546a Abs. 1 BGB kann er sich dabei zwischen der vertraglich vereinbarten Miete oder der ortsüblichen Miete entscheiden – und das kann ganz schön teuer für den Mieter werden wie eine aktuelle Entscheidung des BGH zeigt! Klicken Sie hier und lesen Sie dazu unseren neuen Beitrag.

Mietrecht 2017: Was kommt in diesem Jahr?

Nüchtern betrachtet muss man sagen: Im Mietrecht hat sich in 2016 nur wenig getan – das Jahr 2017 kann also nur spannender werden!

Die wohl umfangreichsten Änderungen im Mietrecht 2017 könnten sich durch das 2. Mietrechtsnovellierungsgesetz ergeben. Einen Entwurf gibt es schon. Der liegt allerdings seit Mitte 2016 brach und wird blockiert. Denkbar ist aber, dass das Vorhaben im Rahmen des kommenden Bundestagswahlkampf 2017 noch einmal richtig an Fahrt gewinnt – denn insbesondere Mieter würden von dem Gesetz erheblich profitieren. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter: In unserem neuen Beitrag haben wir für Sie übersichtlich zusammengefasst, mit welchen Neuerungen wir im Mietrecht 2017 rechnen können!

BGH zu Eigenbedarfskündigung einer GbR und Anbietpflicht

Grundsätzlich gilt: Kündigt ein Vermieter wegen eines ernsthaften Übertragungswillens oder aus einem nachvollziehbaren Nutzungswillen, so ist aus mietrechtlicher Sicht nichts dagegen einzuwenden. Nichtsdestotrotz ist es für den Mieter immer ratsam, beim Wörtchen „Eigenbedarf“ in einer Kündigung hellhörig zu werden.

Denn nicht immer geht es dem Vermieter tatsächlich darum, ein Familienmitglied in einer Wohnung unterzubringen. Dieser Verdacht drängt sich insbesondere dann auf, wenn es sich beim Vermieter um eine GbR handelt mit dem erklärten Ziel, Wohnraum zu sanieren und anschließend als Eigentum zu veräußern.

Der BGH musste deshalb am 14.12.2016 in diesem Fall entscheiden: Kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts trotz ihrer Teilrechtsfähigkeit Eigenbedarf zugunsten eines Gesellschafters geltend machen? Klicken Sie hier und lesen Sie, was die Richter in Karlsruhe dazu gesagt haben!

Mietrecht und Weihnachten: Was erlaubt ist und was nicht.

Alle Jahre wieder sorgen Kerzen, Adventskränze, Schwibbögen und Lichterketten für ein farbenfrohes Lichtermeer an Weihnachten. Die Freude über dieses weihnachtliche Brauchtum erfasst zuweilen aber nicht jeden.

Insbesondere im mietrechtlichen Bereich ist Streit meist dort vorprogrammiert, wo eine Lichterkette in den Augen des Vermieters das Gesamtbild des Hauses verschandelt. Oder wo der Mieter nicht einsehen will, dass ihm der vertragsübliche Gebrauch der Mietsache eben nicht erlaubt, auch Gemeinschaftsbereiche mit seiner winterlichen Dekoration in Beschlag zu nehmen.

Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter: Die häufigsten Streitpunkte und welche Rechte und Pflichten Mieter- und Vermieterpartei rund um das bunte Lichtertreiben an Weihnachten haben, beleuchten wir jetzt in unserem neuen Beitrag – inklusive entsprechenden Urteilen!

Mieter pflanzt Baum auf Balkon

Das LG München hatte jüngst in einem kuriosen Fall zu entscheiden: Grundsätzlich steht es jedem Mieter frei, seine Wohnung mitsamt Balkon, Loggia oder Terrasse den eigenen Vorstellungen entsprechend und im Rahmen eines vertragsgemäßen Gebrauchs anzupassen. Dieses Recht hat seine Grenzen dort, wo beispielsweise Umbauten einen Eingriff in die bauliche Substanz vornehmen.

Dabei unterliegt allerdings auch die Balkonbepflanzung bestimmten Vorgaben, wie das LG feststellen musste. Blumen oder Kräuter in einem Blumenkasten sind demnach okay – aber ein heranwachsender Laubbaum? Das geht eindeutig zu weit! Klicken Sie hier und lesen Sie weiter

Gericht entscheidet zu unberechtigter Gebrauchsüberlassung

Im Sommer im Süden, im Winter im Norden – ein Ehepaar verbringt einen Teil des Jahres in der Türkei, die restliche Zeit bewohnen sie eine angemieteten Wohnung in München. Sind sie in der Türkei, überlassen sie die Wohnung der erwachsenen Tochter.

„So nicht“, dachte sich der Vermieter. Nach dessen Ansicht liegt hier eine unberechtigte Gebrauchsüberlassung vor. Ob die Bedingungen tatsächlich erfüllt sind, musste jetzt das AG München entscheiden. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

BGH zur persönlichen Härte und fristloser Kündigung

Weil der Pfleger einer älteren Dame die Vermieterin von beiden aufs Gröbste beschimpft hatte, sollten beide nun ihre angemieteten Wohnräume räumen – das hatte das LG München in einem Berufungsverfahren entschieden.

Der BGH grätscht jedoch dazwischen: Bei der Beklagten handelt es sich um eine 97-jährige bettlägerige Frau. Trotz der Pflichtverletzung durch ihren Pfleger muss auch diese persönliche Härte bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden, so die Richter. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Mietpreisbremse: Ein weiteres Urteil aus Berlin

Jetzt gibt es schon zwei Urteile zur Mietpreisbremse! Neben dem Urteil des AG Berlin-Lichtenberg, haben sich nun auch die Richter des AG Berlin-Neukölln mit den Regelungen zur Mietpreisbremse auseinandergesetzt.

Im vorliegenden Fall begehrte ein Mieter die Feststellung, dass die vertraglich vereinbarte Miete um 221,42 EUR monatlich zu hoch sei. Außerdem forderte er die Rückzahlung der zu viel gezahlten Miete. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Erstes Urteil zur Mietpreisbremse kommt aus Berlin!

Es ist geschehen: In Berlin hat jüngst ein Mieter den Schritt gewagt und seinen Vermieter wegen einer zu hohen Neuvertragsmiete vor Gericht verklagt. Und das Gericht gab ihm prompt Recht!

Mit der Entscheidung des AG Berlin-Lichtenberg liegt somit – soweit ersichtlich – das erste Urteil zur Mietpreisbremse vor. Ist die Mietpreisbremse also doch mehr als nur ein „Papiertiger“? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!