IVD-Studie belegt: Mietspiegelreform sorgt für sinkende Preise

In vielen deutschen Großstädten steht derzeit wieder eine wichtige Umfrage an: Hat sich binnen der letzten vier Jahre etwas am Mietvertrag getan? Und wenn ja: Wie groß ist die Wohnung, wo liegt sie und welche Extras hat sie (z.B. eine Fußbodenheizung)?

Durch diese Datenerhebung ermitteln Städte und Kommunen in regelmäßigen Abständen die Basis für den Mietspiegel (der im Zuge der nächsten Mietrechtsreform 2016 novelliert wird), einem wichtigen Richtwert für Vermieter und Mieter, zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) geht im Zuge dieser Befragung noch einen Schritt weiter: Er erhebt zusätzlich Daten der letzten 10 Jahre. Damit will er herausfinden, ob und wie sich die geplante Reform des Mietspiegels auf die Vergleichsmiete auswirkt. Wir haben diese Studie übersichtlich für Sie aufbereitet – klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Mietrecht 2016: Das bringt das neue Jahr

Mietpreisbremse, Rauchmelder, Energiesparverordnung – das neue Jahr 2016 kommt mit vielen praxisrelevanten Änderungen im Mietrecht, die Sie kennen sollten.

Andere befinden sind noch in der Planung, wie beispielsweise das MietNovG 2.0 – sind aber bereits jetzt heiß diskutiert.

Um Ihnen den Einstieg ins neue Jahr zu erleichtern, habe ich deshalb eine kompakte Übersicht zu den wichtigsten mietrechtlichen Themen in 2016 für Sie erstellt. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Die Mietpreisbremse: Wo sie gilt und wo nicht

Seit mehr als einem halben Jahr gilt nun die Mietpreisbremse in Deutschland – die Miethöhe bei der Neu- oder Wiedervermietung kann somit bei Bedarf begrenzt werden. Das obliegt jedoch den einzelnen Ländern. Und die ziehen nicht immer am gleichen Strang.

16 Bundesländer hat Deutschland. In welchen davon die Mietpreisbremse gilt und mit welchen Regelungen sie genau einführt wurde, lesen Sie im folgenden Beitrag. Klicken Sie hier!

Top-Thema MietNovG 2.0: Eckpunkte zur Reform verdichten sich

Kurz vor dem Jahreswechsel wird es noch einmal spannend: Bereits seit einigen Wochen ist bekannt, dass es im Frühjahr 2016 ein zweites großes Reformprojekt zur Novellierung des Mietrechts geben wird – und nun sind erste Eckpunkte des kommenden Reformprojekts bekannt geworden!

MietNovG 2.0 – klicken Sie hier und lesen Sie, welche Maßnahmen die zweite große Novellierung des Mietrechts mit sich bringen wird!

Mieterhöhung: Auch bei Wohnflächenabweichung nur unter Beachtung der Kappungsgrenze

Am 18.11.2015 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Mieterhöhung nach § 558 BGB auf der Basis der tatsächlichen Wohnfläche zu erfolgen hat, und das unabhängig davon, ob im Mietvertrag eine abweichende Wohnfläche angegeben und wie hoch die Abweichung von der tatsächlichen Wohnfläche ist. Damit gibt er seine bisherige Rechtsprechung teilweise auf.

Klicken Sie hier und lesen Sie das Urteil vom 18.11.2015 – VIII ZR 266/14!

BGH bestätigt: Kappungsgrenze in Berlin ist rechtmäßig!

In seinem Urteil vom 4.11.2015 hat der BGH entschieden, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung des Landes Berlin vom 7. Mai 2013 rechtmäßig ist. Geklagt hatte ein Vermieter, der trotz der bestehenden Verordnung eine Erhöhung der monatlichen Miete durchsetzen wollte.

Mit der Entscheidung des BGH gilt somit auch weiterhin die Reduzierung der Kappungsgrenze von 20 % auf 15 %.

Klicken Sie hier: Details und Hintergrundinformationen zum Urteil vom 4.11.2015 – VIII ZR 217/14!

Mietspiegel: Reform kommt im Frühjahr 2016!

Es wird ernst. Die Regierung bleibt ihrer Linie treu und plant ein weiteres Reformpaket, um die Situation der Mieter in angespannten Wohnungsmärkten zu verbessern. Zentraler Punkt der kommenden Mietrechtsreform 2016 ist die Neuaufstellung des Mietspiegels.

Erste Eckpunkte zum zweiten Paket der von der Regierung geplanten Reformen im Mietrecht wurden nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Gesetzliche Verpflichtung: Zwangsvermietung an Flüchtlinge?

Es liest sich fast wie Satire – aber das ist es leider nicht. Seit mehreren Wochen geistert das Gerücht durch die Republik, die Regierung plane ein Gesetz zur zwangsweisen Unterbringung von Flüchtlingen in leer stehende Immobilien.

Obwohl die Notlage groß ist und die Beweggründe der Behörden deshalb verständlich sind, bedeutet dieses Vorgehen natürlich einen enormen Eingriff ins Eigentumsrecht. Lesen Sie deshalb in diesem Artikel: Was ist dran an den Gerüchten? Ist so ein Gesetz überhaupt möglich? Und was bedeutet das für Ihre Mandanten mit Eigentum?

Hartz IV und Wohnungsmiete: Wer muss zahlen?

Wird eine Wohnung an einen ALG-II-Empfänger vermietet, so findet sich meist eine Klausel im Mietvertrag, nach der die Miete (inklusive entsprechenden Nebenkosten) direkt vom Jobcenter an den Vermieter überwiesen wird. Das ist keine Seltenheit.

Aber: Was ist, wenn die Miete nicht beim Vermieter ankommt? Kann der Vermieter das Jobcenter in die Verpflichtung nehmen? Eine interessante Frage, der sich nun auch das LSG Bayern stellen musste. Klicken Sie hier und lesen Sie den Fall und die Urteilsbegründung.